St.Petersburg 27. – 30.03.2008

Ich sollte also wirklich zum ersten Mal in meinem Leben die europäische Union verlassen. Ziel: St.Petersburg (Russia). Abfahrt war um 05.00 Uhr finnischer Ortszeit gewesen. Wirklich seltsam war die Tatsache, dass ca. 20 Leute einen kompletten Reisebus für sich hatten. Wie dem auch sei, haben wir um 09.30 Uhr die Finnisch-Russische Grenze erreicht. Wie erwartet sollten wir 3 Stunden an dieser verbringen, die meiste Zeit davon auf russischer Seite :-D . Um 18.00 Uhr russischer Ortszeit (+3 GTM) haben wir dann endlich, nach heftigen Schneestürmen und schönstem Sonnenschein die Metropole St.Petersburg und unser Hotel erreicht. Nach dem check in haben wir uns auf eine Enddeckungsreise in Richtung Stadtzentrum gewagt. Diese Stadt ist ja sowas von groß. 5 Millionen Einwohner und ne Fläche die noch größer als Berlin ist. Stadtkarte und gebrochenes Russisch ist zu empfehlen falls man sich verlaufen sollte.

Organisiert wurde das ganze von einer Reiseagentur, die wöchentlich nach Russland reist. Für das erste Mal war es ganz angenehm gewesen, zumal die wir unsere VISA innerhalb von nur 10 Tagen erhalten haben. Teilgenommen haben dennoch nur Studenten, da dies ein Studententrip war.

Mit an Board waren wie immer natürlich der Tom, die Joleth, dieses mal auch unser kleiner Franzose der Jean-Luc und natürlich meine Wenigkeit.

Jetzt könnte ich euch natürlich unsere kompletten Tagesabläufe erzählen, aber das würde zu lange dauern und wahrscheinlich auch etwas langweilig sein, darum werde ich das Wichtigste kurz und knapp zusammenfassen.

Diese Stadt ist voll gepackt mit Sehenswürdigkeiten. Wir haben u.a. folgende besichtigt:

  • Herimetage
  • Saviour on the blood church
  • St.Catherene Palace in Pushkin
  • St. Isaac Kathedrale
  • Peters and Pauls Fortress

Bevor ich hier einen Essay über all diese Sehenswürdigkeiten schreibe, genießt lieber die Fotos dazu.

St.Petersburg schläft nie! Verkehr rund um die Uhr. Man trifft ständig eine Schaar von Menschen auf den Straßen. Trotz der unzähligen schönen Gebäude und Denkmäler hat das Ganze natürlich auch eine Kehrseite. Die Stadt ist ziemlich dreckig und die Leute, leider etwas unfreundlich. Mit Englisch kommt man dort genausoweit, wie am Nordpol mit ner Klimaanlage. Wir wurden im vornherein auf Szenarien, wie Taschendiebstahl, Schlägerein und Betrug in Geschäften aufgeklärt, jedoch sind wir davor weitestgehend verschont worden. Der Höhepunkt ist dann doch wohl Joleths einstündige Abwesenheit auf der kleinen Insel Peter and Paul gewesen. 3 mal bin ich aus dem Bus gesprungen um die Insel nach ihr abzusuchen, beim 3 mal waren wir, zusammen mit Tom und Jean-Luch, erfolgreich gewesen.

Fazit:  Wunderschöne Stadt mit eigenem Flair, vielen unzähligen Sehenswürdigkeiten und sehr aktivem Nachtleben.

Empfehlung: Wenige russische Worte erleichtern dir das Leben vor allem in Bistros und Kaffees. Niemals mit dem eigenen Auto nach Russland fahren, danach dürft ihr eure Stoßdämpfer austauschen und einige Beulen ausbügeln ;-) . Plant eine gute Woche ein, wenn ihr die Stadt entspannt entdecken möchtet. 3 Stunden Wartezeit auf russischer Seit ist keine Seltenheit, dafür kann man danach für wirklich kleines Geld Alkohol und Zigaretten im Duty Free einkaufen ;-) .

Jetzt bitte Fotos in der Galerie genießen!

Eine Antwort zu „St.Petersburg 27. – 30.03.2008“

  1. Karol J. H sagt:

    Du wirst ja noch ein ein richtiger Reiseberichterstatter. Es macht mir große Freude dein „Tagebuch“ zu lesen und aus erster Hand Info über ferne Städte zu erhalten.
    Was macht das Studium des Studiums ? das Studium der Mädels scheint ja gut voranzukommen.Man muss sich ja wärmen und seine Lebensfreude erhalten.
    Ach ja, dein Bruder kickt super, gestern 3 Tore beim 6 : 1 gegen Küps und am vergangenen Freitag zwei Tore gegen Kleintettau (verloren 3 : 2). das war ungerecht.
    Wetterbericht : die letzten Tge hatten wir nachts 0 Grad, tagsüber so 10 bis 15 Grad , es wechselt wie der Wind weht,.Ich war in Münchn- dort Föhn 17 Grad. Dem Seppi geht es swchlecht, der Tumot´r wächst , Seppi kann nur noch schwer sprechen – er kann Worte nicht finden , es ist entsetzlich den Verfall seines Gehirnes bewußt zu erleben.
    Ich grüße dich und wünsche dir weiterhin eine schöne Zeit.

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