Jetzt schreib ich mal bisschen was über unser Uni-Leben. Denn unser Auslandsaufenthalt besteht ja nicht nur aus Rumreisen und Party machen. Wir wollen ja nicht, das hier ein falscher Eindruck entsteht
Eine unseren Vorlesungen beschäftigt sich natürlich mit der finnischen Sprache. In dem Kurs „Finnish for Foreigners“ haben wir letzte Woche mal die „Grundlagen“ der finnischen Sprache gehört. Aber ich muss schon sagen, einfach ist das Ganze wirklich nicht. Das große Problem an der ganzen Sache ist, dass es überhaupt keine Ählichkeit mit den uns bekannten Sprachen hat. Durch die Endung eines Wortes wird so gut wie alles bestimmt – z.B.:
„Puhutteko suomea?“ -> „Do you speak Finnish?“
„Puhuin suomea.“ -> „I speak Finnish.“
„Puhuisitteko suomea?“ -> „Would you please speak Finnish?“
Diese Sätze zeigen ganz gut, wie das funktioniert und so kann man aus einem Wortstamm dann bis zu 1000 Wörter „kreieren“. Und oft ist es so, dass man nur einen Buchstaben verändern muss, um eine komplett neue Bedeutung zu haben, z.B.:
„Tapaan sinut illalla“ -> „I´ll see you in the evening“
„Tapan sinut illalla“ -> „I´ll kill you in the evening“
Dass bedeutet auch, dass man mit der Aussprache sehr vorsichtig sein muss, denn es ist ein großer Unterschied, ob ‘a’ oder ‘aa’. Ja, das sind alles so „Kleinigkeiten“ die diese Sprache nicht gerade einfach machen.